Gesunde und resiliente Innenhöfe für Lebensqualität in Lehe (GRILLE)
Schwerpunkt: Hitzeangepasste Stadtentwicklung
Projekt
Gesunde und resiliente Innenhöfe für Lebensqualität in Lehe (GRILLE)
200.000 Euro
Fördersumme
18 Monate
Projektlaufzeit
01-06-26
Projektstart
200.000 Euro
Fördersumme
18 Monate
Projektlaufzeit
01-06-2026
Projektstart
Projektbeschreibung
Im Projekt „GRILLE“ werden übertragbare Strategien und Maßnahmen zur Vernetzung/Zusammenführung und Begrünung von Hinterhöfen im Sinne der Gesundheitsförderung am Beispiel des Goethequartiers in Bremerhaven entwickelt. Hier leben vergleichsweise viele Menschen mit niedrigem Sozialindex, die aufgrund größerer Empfindlichkeit und geringeren Handlungsmöglichkeiten stark durch Hitze belastet sind.
Die Hinterhöfe bieten ein großes, bisher ungenutztes Potenzial als Orte der Abkühlung, Begegnung und Regeneration im direkten Wohnumfeld, inklusive der aktiven Mitgestaltung von Anwohnenden. Im Fokus des Vorhabens steht die vertiefte Analyse von formellen und informellen Handlungs- und Umsetzungsoptionen (bauliche, rechtliche, organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen, Akteursnetzwerke, soziale Praktiken und Interessen). Im partizipativen Prozess mit Beteiligten und Betroffenen werden potenzielle Hemmnisse und Gelingensbedingungen identifiziert und Maßnahmenvorschläge für ein gesünderes, klimaresilientes Quartier entwickelt, von denen insbesondere sozial benachteiligte Menschen profitieren sollen.
Entwicklung von übertragbaren Strategien und Maßnahmen zur Vernetzung/Zusammenführung und Begrünung von Hinterhöfen im Sinne der Gesundheitsförderung am Beispiel des Goethequartiers in Bremerhaven.
Identifikation von Handlungsoptionen und konkreten Ansätzen für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und der hitzebezogenen Klimaanpassung auf Hinterhöfen im Goethequartier.
Aufbau von Partnerschaften für die Umsetzung wirkungsvoller Maßnahmen sowie Schaffung von Bewusstsein bei den handelnden Akteuren.
Das Projekt adressiert Umsetzungshemmnisse in der Umgestaltung von Innen- und Hinterhöfen in Bremerhaven durch die Identifikation formeller und informeller Handlungs- und Umsetzungsoptionen (bauliche, rechtliche, organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen, Akteursnetzwerke, soziale Praktiken und Interessen):
fragmentierte Eigentumsstrukturen, konkurrierenden Nutzungen (Stellplätze, Anlieferung etc.) und rechtliche Hürden wie Brandschutz und Erschließung,
unklare Zuständigkeiten für Planung, Finanzierung und dauerhafte Pfleg, die derzeit die Verstetigung und Skalierung hofbezogener Maßnahmen begrenzen.
Lösungsorientierte Ansätze
Schaffen und Aufbereitung von Wissen über rechtliche, organisatorische und soziale Rahmenbedingungen, Identifikation von Umsetzungshemmnissen,
partizipative Ermittlung von Bedarfen und Potenzialen sowie die Erarbeitung konsensfähiger Nutzungskonzepte als Grundlage für nachfolgende Maßnahmen-Planungen anhand des Pilot-Innenhofs
Entwicklung eines konkreten Maßnahmenkatalogs zur Revitalisierung des ausgewählten Innenhofs,
Entwicklung von Umsetzungsstrategien,
Evaluation und Ableitung von übertragbaren Strategien und praxisorientierte Handlungsempfehlungen zur Revitalisierung von Hinterhöfen für vergleichbare Stadtquartiere.
Projektstandort/-region Bremerhaven
Projektbeteiligte Arbeitsförderungs-Zentrum im Lande Bremen GmbH (Projektkoordination) Universität Bremen, Forschungszentrum Nachhaltigkeit (artec)
Ziele
Entwicklung von übertragbaren Strategien und Maßnahmen zur Vernetzung/Zusammenführung und Begrünung von Hinterhöfen im Sinne der Gesundheitsförderung am Beispiel des Goethequartiers in Bremerhaven.
Identifikation von Handlungsoptionen und konkreten Ansätzen für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und der hitzebezogenen Klimaanpassung auf Hinterhöfen im Goethequartier.
Aufbau von Partnerschaften für die Umsetzung wirkungsvoller Maßnahmen sowie Schaffung von Bewusstsein bei den handelnden Akteuren.
Adressierte Umsetzungshemmnisse
Das Projekt adressiert Umsetzungshemmnisse in der Umgestaltung von Innen- und Hinterhöfen in Bremerhaven durch die Identifikation formeller und informeller Handlungs- und Umsetzungsoptionen (bauliche, rechtliche, organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen, Akteursnetzwerke, soziale Praktiken und Interessen):
fragmentierte Eigentumsstrukturen, konkurrierenden Nutzungen (Stellplätze, Anlieferung etc.) und rechtliche Hürden wie Brandschutz und Erschließung,
unklare Zuständigkeiten für Planung, Finanzierung und dauerhafte Pfleg, die derzeit die Verstetigung und Skalierung hofbezogener Maßnahmen begrenzen.
Lösungsansätze
Lösungsorientierte Ansätze
Schaffen und Aufbereitung von Wissen über rechtliche, organisatorische und soziale Rahmenbedingungen, Identifikation von Umsetzungshemmnissen,
partizipative Ermittlung von Bedarfen und Potenzialen sowie die Erarbeitung konsensfähiger Nutzungskonzepte als Grundlage für nachfolgende Maßnahmen-Planungen anhand des Pilot-Innenhofs
Entwicklung eines konkreten Maßnahmenkatalogs zur Revitalisierung des ausgewählten Innenhofs,
Entwicklung von Umsetzungsstrategien,
Evaluation und Ableitung von übertragbaren Strategien und praxisorientierte Handlungsempfehlungen zur Revitalisierung von Hinterhöfen für vergleichbare Stadtquartiere.
Projektstatus
Fortschritt
10%
Meilensteine
Abschluss der partizipativen Entwicklung von Maßnahmen für einen Pilotinnenhof
Finale Entwicklung und Veröffentlichung von abgeleiteten Handlungsempfehlungen