Projektsteckbrief A

Gendersensibler Hitzeschutz – Gesundheitliche Chancengleichheit für wohnungslose Frauen

Fördersumme

Projektlaufzeit

Projektstart

Fördersumme

Projektlaufzeit

Projektstart

Das Forschungsprojekt untersucht, wie extremes Wetter – zum Beispiel Hitze – die Gesundheit von wohnungslosen Frauen in Bremen beeinflusst. Es untersucht außerdem, welche persönlichen, sozialen und gesellschaftlichen Faktoren sie besonders gefährden, welche Bedarfe bestehen und welche Maßnahmen nachweislich helfen können.
Dabei werden zentrale Umsetzungshemmnisse adressiert, die bislang eine wirksame Integration dieser Gruppe in bestehende Maßnahmen (z. B. Hitzeaktionspläne) erschweren. Wohnungslose Frauen gelten als schwer erreichbar und werden aus diesem Grund oft in klassischen Planungs- und Beteiligungsprozessen ausgeschlossen.
Das Projekt rückt wohnungslose Frauen in den Fokus und will ihre bisher unsichtbaren Bedarfe sichtbar machen, um Gesundheitsgerechtigkeit zu fördern. Hierfür werden mit wohnungslosen Frauen Interviews geführt und eine bereits entwickelte App eingesetzt.

Neben der Beratung und Angeboten zum Schutz vor Extremwetter durch LieLa e.V. sollen in diesem Projekt gemeinsam mit den wohnungslosen Frauen Informationsmaterialien erarbeitet sowie Maßnahmen zum Schutz vor Hitze entwickelt werden. Die Ergebnisse des Projektes fließen zudem unter anderem in einen praxisorientierten Leitfaden mit wissenschaftlich fundierten Empfehlungen für Kommunen zur Vorsorge und Bewältigung von hitzebedingten Gesundheitsrisiken wohnungsloser Frauen ein.

Gesamtziel des Vorhabens ist die wissenschaftliche Analyse, Entwicklung und Evaluation eines Interventionsmodells für gendersensiblen Hitzeschutz wohnungsloser Frauen.

  • Analyse von Vulnerabilitäten wohnungsloser Frauen bei Extremwetter, insbesondere Hitze mittels partizipativer Forschung durch Interviews und App-basierte Datenerhebung.
  • Einführung eines Maßnahmenmodells, das auf Vertrauen aufbaut.
  • Entwicklung eines praxisorientierten Leitfadens mit wissenschaftlich fundierten Empfehlungen für Kommunen zur Prävention und Bewältigung hitzebedingter Gesundheitsrisiken wohnungsloser Frauen sowie weiterer Extremwetterereignisse.
  • Entwicklung und Vermittlung eines transferierbaren Schulungskonzepts durch bundesweite Online-Schulungen.
  • Entwicklung und Vermittlung von Informationsmaterialien für wohnungslose Frauen.

Das Projekt adressiert zentrale Umsetzungshemmnisse in der kommunalen Hitzeprävention für wohnungslose Frauen, die bislang eine wirksame Integration dieser Gruppe in bestehende Maßnahmen (z. B. Hitzeaktionspläne) erschweren.
Diese Hemmnisse liegen insbesondere auf drei Ebenen:

  • in Informations- und Erkenntnisdefiziten, etwa fehlenden systematischen Daten, einer geringen Sichtbarkeit spezifischer Bedarfe sowie begrenzten praxisnahen Erfahrungen zur Wirksamkeit bestehender Maßnahmen,
  • in der erschwerten Erreichbarkeit der Dialoggruppe, die eine kontinuierliche Einbindung in Forschung, Planung und Evaluation verhindert,
  • in politisch-administrativen und ressourcenbezogenen Rahmenbedingungen, darunter konkurrierende politische Prioritäten, mangelnde Sensibilisierung, begrenzte Finanzierung, unklare Zuständigkeiten und eine unzureichende Ressourcenallokation, die eine zielgruppenspezifische Umsetzung bestehender Instrumente bislang limitieren.

Lösungsorientierte Ansätze

  • Schaffung einer belastbaren Wissens- und Datengrundlage inklusive Handlungsempfehlungen.
  • Kontinuierlicher Aufbau eines vertrauensbasierten Feldzugangs zu wohnungslosen Frauen.
  • App-basierte Datenerhebung, die systematisch Erkenntnisse u.a. zu hitzebedingten Belastungen, Schutz- und Hilfebedarfen bei Extremwetter sowie zur Nutzung bestehender Unterstützungsangebote generiert.
Ziele

Gesamtziel des Vorhabens ist die wissenschaftliche Analyse, Entwicklung und Evaluation eines Interventionsmodells für gendersensiblen Hitzeschutz wohnungsloser Frauen.

  • Analyse von Vulnerabilitäten wohnungsloser Frauen bei Extremwetter, insbesondere Hitze mittels partizipativer Forschung durch Interviews und App-basierte Datenerhebung
  • Einführung eines Maßnahmenmodells, das auf Vertrauen aufbaut.
  • Entwicklung eines praxisorientierten Leitfadens mit wissenschaftlich fundierten Empfehlungen für Kommunen zur Prävention und Bewältigung hitzebedingter Gesundheitsrisiken wohnungsloser Frauen sowie weiterer Extremwetterereignisse.
  • Entwicklung und Vermittlung eines transferierbaren Schulungskonzepts durch bundesweite Online-Schulungen.
  • Entwicklung und Vermittlung von Informationsmaterialien für wohnungslose Frauen.
Adressierte Umsetzungshemmnisse

Das Projekt adressiert zentrale Umsetzungshemmnisse in der kommunalen Hitzeprävention für wohnungslose Frauen, die bislang eine wirksame Integration dieser Gruppe in bestehende Maßnahmen (z. B. Hitzeaktionspläne) erschweren.
Diese Hemmnisse liegen insbesondere auf drei Ebenen:

  • in Informations- und Erkenntnisdefiziten, etwa fehlenden systematischen Daten, einer geringen Sichtbarkeit spezifischer Bedarfe sowie begrenzten praxisnahen Erfahrungen zur Wirksamkeit bestehender Maßnahmen,
  • in der erschwerten Erreichbarkeit der Dialoggruppe, die eine kontinuierliche Einbindung in Forschung, Planung und Evaluation verhindert,
  • in politisch-administrativen und ressourcenbezogenen Rahmenbedingungen, darunter konkurrierende politische Prioritäten, mangelnde Sensibilisierung, begrenzte Finanzierung, unklare Zuständigkeiten und eine unzureichende Ressourcenallokation, die eine zielgruppenspezifische Umsetzung bestehender Instrumente bislang limitieren.
Lösungsansätze

Lösungsorientierte Ansätze

  • Schaffung einer belastbaren Wissens- und Datengrundlage inklusive Handlungsempfehlungen.
  • Kontinuierlicher Aufbau eines vertrauensbasierten Feldzugangs zu wohnungslosen Frauen.
  • App-basierte Datenerhebung, die systematisch Erkenntnisse u.a. zu hitzebedingten Belastungen, Schutz- und Hilfebedarfen bei Extremwetter sowie zur Nutzung bestehender Unterstützungsangebote generiert.
Fortschritt
10%

Finalisierung der Interventionsforschungsstruktur und abgeschlossene Ausarbeitung des Forschungsdesigns

Abschluss der quantitativen Datenerhebung und qualitativer Forschungsaufbau

Abgeschlossene Erarbeitung der Kommunikations- und Verbreitungswege mit den wohnungslosen Frauen

Die ersten Projekte sind gestartet

Die ersten ImplementationsPioniere starten ihre Projekte. Die ersten vier Projekte im Schwerpunkt „Hitzeangepasste Stadt…

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