Hitzeschutz beginnt in der Nachbarschaft – Ein Hitzebuddy-System zum Schutz vulnerabler Bevölkerungsgruppen
Schwerpunkt: Hitzeangepasste Stadtentwicklung
Projekt
Hitzeschutz beginnt in der Nachbarschaft – Ein Hitzebuddy-System zum Schutz vulnerabler Bevölkerungsgruppen
199.000 Euro
Fördersumme
18 Monate
Projektlaufzeit
01-06-26
Projektstart
199.000 Euro
Fördersumme
18 Monate
Projektlaufzeit
01-06-2026
Projektstart
Projektbeschreibung
Das Projekt adressiert die ungleiche Verteilung kühlender und gesundheitsfördernder Infrastrukturen und die besondere Lebenssituation vulnerabler Gruppen in dicht bebauten Quartieren. Im Projekt werden Ehrenamtliche zu „Hitze Buddies“ geschult, die vulnerable Menschen (insb. ältere Menschen, chronisch Erkrankte, sozial benachteiligte Haushalte und sozial isolierte Menschen) in Duisburg-Ruhrort im Umgang mit Hitze unterstützen sollen. Es wird ein Konzept zum Schutz der Menschen entwickelt, das Risiken identifiziert und geeignete Präventionsmaßnahmen definiert.
Das Hitzebuddy-System wird aufgebaut, umgesetzt und evaluiert, um daraus Handlungsempfehlungen für die Ausweitung auf weitere Stadtteile zu entwickeln. Die Schulungs- und Informationsmaterialien werden mehrsprachig entwickelt und die Projektergebnisse für die Verwertung in kommunalen Strategien, Integration in zivilgesellschaftliche Netzwerke sowie für den Wissenstransfer in andere Städte genutzt.
Erarbeitung eines Anerkennungssystems für den Einsatz als „Hitze-Buddy“,
Verlässliche Unterstützung gefährdeter Personen (z. B. ältere Menschen, chronisch Erkrankte, sozial benachteiligte Haushalte, sozial isoliert lebende Personen) in Duisburg-Ruhrort bei Hitzeereignissen,
Entwicklung mehrsprachiger Schulungs- und Informationsmaterialien zur fachlichen Vorbereitung ehrenamtlicher Helfer:innen,
Implementierung einer datenschutzkonformen digitalen Infrastruktur, die die Registrierung, das Matching und die Dokumentation aller Unterstützungsleistungen ermöglicht,
Zuverlässige Betreuung gefährdeter Personen bei Hitzeereignissen in der zentralen Einsatzphase im Sommer 2027 sowie praktische Anwendung von Kompetenzen der Ehrenamtlichen,
Evaluation der Wirksamkeit des Hitzebuddy-Systems,
Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Ausweitung auf weitere Stadtteile sowie eine praxisorientierte Matrix, die vulnerable Gruppen und ihre Untergruppen systematisch abbildet; inkl. Erkenntnissen zu Umsetzungshemmnissen, die zu Umsetzungsdefiziten führen können.
Das Projekt adressiert mit dem Hitzebuddy-Ansatz folgende Umsetzungshemmnisse:
bislang fehlendes übertragbares, niedrigschwelliges Konzept in Duisburg, das sozialraumbezogen, digital unterstützt, mehrsprachig ausgerichtet ist und gezielt vulnerable Gruppen erreicht,
fehlende Verzahnung von Gesundheitsförderung, sozialer Unterstützung und kommunaler Klimaanpassung,
Fehlen von abgestimmten Zuständigkeiten, niedrigschwelligen Zugängen und einem verbindlichen Commitment aller relevanten Akteurinnen und Akteure.
Lösungsorientierte Ansätze
Bedarfs- und Potenzialanalyse,
Aufklärung und Information von hilfesuchenden Personen durch mehrsprachig entwickelte Informationsmaterialien,
Entwicklung eines strukturierten Konzepts, das lokale Akteurinnen und Akteure vernetzt, Ehrenamtliche qualifiziert und vulnerable Gruppen aktiv einbindet,
Evaluation und Entwicklung von Handlungsempfehlungen für stadtweite Ausweitung und Wissenstransfer.
Projektstandort/-region Duisburg
Projektbeteiligte Freiwilligenagentur Duisburg e.V. (Projektkoordination) Stadt Duisburg Hochschule Niederrhein
Ziele
Erarbeitung eines Anerkennungssystems für den Einsatz als „Hitze-Buddy“,
Verlässliche Unterstützung gefährdeter Personen (z. B. ältere Menschen, chronisch Erkrankte, sozial benachteiligte Haushalte, sozial isoliert lebende Personen) in Duisburg-Ruhrort bei Hitzeereignissen,
Entwicklung mehrsprachiger Schulungs- und Informationsmaterialien zur fachlichen Vorbereitung ehrenamtlicher Helfer:innen,
Implementierung einer datenschutzkonformen digitalen Infrastruktur, die die Registrierung, das Matching und die Dokumentation aller Unterstützungsleistungen ermöglicht,
Zuverlässige Betreuung gefährdeter Personen bei Hitzeereignissen in der zentralen Einsatzphase im Sommer 2027 sowie praktische Anwendung von Kompetenzen der Ehrenamtlichen,
Evaluation der Wirksamkeit des Hitzebuddy-Systems,
Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Ausweitung auf weitere Stadtteile sowie eine praxisorientierte Matrix, die vulnerable Gruppen und ihre Untergruppen systematisch abbildet; inkl. Erkenntnissen zu Umsetzungshemmnissen, die zu Umsetzungsdefiziten führen können.
Adressierte Umsetzungshemmnisse
Das Projekt adressiert mit dem Hitzebuddy-Ansatz folgende Umsetzungshemmnisse:
bislang fehlendes übertragbares, niedrigschwelliges Konzept in Duisburg, das sozialraumbezogen, digital unterstützt, mehrsprachig ausgerichtet ist und gezielt vulnerable Gruppen erreicht,
fehlende Verzahnung von Gesundheitsförderung, sozialer Unterstützung und kommunaler Klimaanpassung,
Fehlen von abgestimmten Zuständigkeiten, niedrigschwelligen Zugängen und einem verbindlichen Commitment aller relevanten Akteurinnen und Akteure.
Lösungsansätze
Lösungsorientierte Ansätze
Bedarfs- und Potenzialanalyse,
Aufklärung und Information von hilfesuchenden Personen durch mehrsprachig entwickelte Informationsmaterialien,
Entwicklung eines strukturierten Konzepts, das lokale Akteurinnen und Akteure vernetzt, Ehrenamtliche qualifiziert und vulnerable Gruppen aktiv einbindet,
Evaluation und Entwicklung von Handlungsempfehlungen für stadtweite Ausweitung und Wissenstransfer.
Projektstatus
Fortschritt
10%
Meilensteine
Abgeschlossene Identifikation von Bedarfen und Ressourcen
Finale Entwicklung von Schulungs- und Informationsmaterialien
Abgeschlossene zentrale Einsatzphase der Hitze-Buddies
Finale Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die stadtweite Ausweitung und Wissenstransfer