Projektsteckbrief D

Offene Kleingärten als Orte der Gesundheitsförderung im Hitzestress der Stadt (THoch3)

Fördersumme

Projektlaufzeit

Projektstart

Fördersumme

Projektlaufzeit

Projektstart

Kleingartenanlagen sind aufgrund ihres gesetzlichen Auftrags und ihrer historisch gewachsenen Strukturen seit Jahrzehnten zentrale Bausteine einer sozial gerechten, gesundheitsfördernden und klimawirksamen Stadt. Dennoch wird dieses Potenzial noch unzureichend genutzt. Durch Thoch3 sollen Kleingärten für ihr Umfeld niedrigschwellig und alltagsnah zugänglich gestaltet werden, um neue gesundheitsfördernde und hitzeangepasste Nutzungsmöglichkeiten für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu eröffnen. Im Zentrum stehen dabei die Identifikation und Überwindung rechtlicher, organisatorischer, räumlicher und sozio-kultureller Umsetzungshemmnisse, die einer gemeinschaftlichen Nutzung bislang entgegenstehen.

Im Projekt soll hierfür ein partizipatives und bedarfsorientiertes Reallabor geschaffen werden. Adressiert werden mit dem Projekt insbesondere Schüler:innen einer Bochumer Gesamtschule sowie Bewohner:innen einer Senioreneinrichtung. Die Bedarfe und Ausgangsbedingungen der Dialoggruppen sollen sichtbar gemacht, gemeinsam entwickelte Realexperimente erprobt und deren Wirkungen wissenschaftlich bewertet werden. Auf dieser Grundlage entwickelt das Projekt praxisnahe Lösungsansätze für die niedrigschwellige, gesundheitsfördernde und hitzeangepasste Öffnung von Kleingartenanlagen.

  • Durchführung einer integrierten Bestands-, Bedarfs- und Hemmnisanalyse,
  • Ko-kreative Entwicklung eines Sets von Realexperimenten, die priorisierte Umsetzungshemmnisse adressieren und räumliche, soziale, organisatorische und bildungsbezogene Ansätze erproben,
  • Praktische Durchführung der Realexperimente im laufenden Vereinsbetrieb unter Einbindung der Dialoggruppen und systematische Dokumentation alltagsnaher Nutzungserfahrungen, Barrieren und Wirkungsindikatoren in realweltlichen Bedingungen,
  • Formative Evaluation des Reallaborprozesses sowie der räumlichen, sozialen und gesundheitsbezogenen Wirkungen der Realexperimente sowie Analyse der fortbestehenden und nur teilweise überwundenen Umsetzungshemmnisse,
  • Aufbereitung der gewonnenen Erkenntnisse in übertragbare Formate zur Unterstützung von Transfer, Verstetigung und Skalierung.

Das Projekt THoch3 adressiert die folgenden Umsetzungshemmnisse:

  • Überwindung rechtlicher, organisatorischer, räumlicher und sozio-kultureller Umsetzungshemmnisse – darunter satzungs- und haftungsrechtliche Vorgaben, funktionale Barrieren innerhalb der Anlagen sowie kulturelle Vorbehalte und etablierte Traditionen im Vereinsalltag – die einer gemeinschaftlichen Nutzung bislang entgegenstehen.

Lösungsorientierte Ansätze

  • Bestandsaufnahme von räumlichen und klimatischen Bedingungen (Hitzeinseln, Schatten, Barrieren, Starkregenrisiken) sowie organisatorischen und rechtlich-institutionellen Rahmenbedingungen des KGV (Satzung, Entscheidungswege, Haftungsfragen, Pachtvorgaben),
  • Bedarfs- und Hemmnisanalyse mit den Dialoggruppen,
  • Sichtbarmachen von räumlichen, sozialen und organisatorischen Bedingungen, die für eine hitzeangepasste, gesundheitsfördernde und sozial gerechte Öffnung aus Sicht der Dialoggruppen verändert werden müssen,
  • Partizipative Entwicklung, Erprobung und Weiterentwicklung von Mikrointerventionen, die zum Abbau der identifizierten Umsetzungshemmnisse beitragen,

Umsetzungshemmnisse gezielt adressieren und exemplarisch überwinden:

  • z.B. Baulich-räumlich (z. B. temporäre Schattenstrukturen, mobile Sitzpunkte, Mini-Klimainseln, barrierearme Bewegungsräume, naturbasierte Mikro-Ökosysteme),
  • Sozial-kommunikativ (z. B. generationsübergreifende Aktionstage, Begegnungs- und Austauschformate, „Walk & Talk“-Runden, oder Erzählcafés),
  • Organisatorisch-governancebezogen (z. B. Pilotregelungen zur Parzellenöffnung, neue Kooperationsformen mit Schule oder Senioreneinrichtung),
  • Bildungsorientiert (z. B. Lerninseln, Mitmachbeete, Beobachtungsstationen, Formate von Children/Citizen Science).
Ziele

  • Durchführung einer integrierten Bestands-, Bedarfs- und Hemmnisanalyse,
  • Ko-kreative Entwicklung eines Sets von Realexperimenten, die priorisierte Umsetzungshemmnisse adressieren und räumliche, soziale, organisatorische und bildungsbezogene Ansätze erproben,
  • Praktische Durchführung der Realexperimente im laufenden Vereinsbetrieb unter Einbindung der Dialoggruppen und systematische Dokumentation alltagsnaher Nutzungserfahrungen, Barrieren und Wirkungsindikatoren in realweltlichen Bedingungen,
  • Formative Evaluation des Reallaborprozesses sowie der räumlichen, sozialen und gesundheitsbezogenen Wirkungen der Realexperimente sowie Analyse der fortbestehenden und nur teilweise überwundenen Umsetzungshemmnisse,
  • Aufbereitung der gewonnenen Erkenntnisse in übertragbare Formate zur Unterstützung von Transfer, Verstetigung und Skalierung.
Adressierte Umsetzungshemmnisse

Das Projekt THoch3 adressiert die folgenden Umsetzungshemmnisse:

  • Überwindung rechtlicher, organisatorischer, räumlicher und sozio-kultureller Umsetzungshemmnisse – darunter satzungs- und haftungsrechtliche Vorgaben, funktionale Barrieren innerhalb der Anlagen sowie kulturelle Vorbehalte und etablierte Traditionen im Vereinsalltag – die einer gemeinschaftlichen Nutzung bislang entgegenstehen.
Lösungsansätze

Lösungsorientierte Ansätze

  • Bestandsaufnahme von räumlichen und klimatischen Bedingungen (Hitzeinseln, Schatten, Barrieren, Starkregenrisiken) sowie organisatorischen und rechtlich-institutionellen Rahmenbedingungen des KGV (Satzung, Entscheidungswege, Haftungsfragen, Pachtvorgaben),
  • Bedarfs- und Hemmnisanalyse mit den Dialoggruppen,
  • Sichtbarmachen von räumlichen, sozialen und organisatorischen Bedingungen, die für eine hitzeangepasste, gesundheitsfördernde und sozial gerechte Öffnung aus Sicht der Dialoggruppen verändert werden müssen,
  • Partizipative Entwicklung, Erprobung und Weiterentwicklung von Mikrointerventionen, die zum Abbau der identifizierten Umsetzungshemmnisse beitragen.

Umsetzungshemmnisse gezielt adressieren und exemplarisch überwinden:

  • z.B. Baulich-räumlich (z. B. temporäre Schattenstrukturen, mobile Sitzpunkte, Mini-Klimainseln, barrierearme Bewegungsräume, naturbasierte Mikro-Ökosysteme),
  • Sozial-kommunikativ (z. B. generationsübergreifende Aktionstage, Begegnungs- und Austauschformate, „Walk & Talk“-Runden, oder Erzählcafés),
  • Organisatorisch-governancebezogen (z. B. Pilotregelungen zur Parzellenöffnung, neue Kooperationsformen mit Schule oder Senioreneinrichtung),
  • Bildungsorientiert (z. B. Lerninseln, Mitmachbeete, Beobachtungsstationen, Formate von Children/Citizen Science).
Fortschritt
10%

Abschluss der integrierten Bestands-, Bedarfs- und Hemmnisanalyse

Finalisierung der strategischen Lösungsansätze und Erarbeitung eines Sets ausgearbeiteter Realexperimente

Abgeschlossene Durchführung und Dokumentation der Realexperimente

Abgeschlossene Wirkungsanalyse und Transferprodukte

Die ersten Projekte sind gestartet

Die ersten ImplementationsPioniere starten ihre Projekte. Die ersten vier Projekte im Schwerpunkt „Hitzeangepasste Stadt…

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